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2005 DKV – Gütegemeinschaft für forstliches Vermehrungsgut e.V.

2005 DKV – Gütegemeinschaft für forstliches Vermehrungsgut e.V.

Im Rahmen eines Revisionsverfahrens des RAL, das auch durch die Änderungen des Forstvermehrungsgutgesetzes notwendig geworden war, beschloss die Mitgliederversammlung der DKV am 3. Februar 2005 in Kassel ein grundlegend überarbeitetes Satzungswerk und eine Umbenennung des Vereins in „DKV – Gütegemeinschaft für forstliches Vermehrungsgut e.V.“, um den Güteanspruch der DKV im Bereich des forstlichen Vermehrungsgutes auch im Namen deutlich werden zu lassen.

Dem Güteausschuss der DKV kommt dabei wie bisher die wichtige Aufgabe zu, aus einem durch das FoVG erweiterten Baumartenkatalog besonders hochwertige Erntevorkommen als Sonderherkünfte anzuerkennen.

Neben den gesetzlichen Baumarten nimmt sich die DKV – Gütegemeinschaft für forstliches Vermehrungsgut e.V. außerdem der Baumarten an, die durch das Forstvermehrungsgutgesetz nicht erfasst sind, wie Eibe, Feldulme,Schwarznuss oder Speierling und erkennt auch hier herausragende Erntebestände als Sonderherkünfte an. Für diese Baumarten bietet die DKV die einzige Herkunftskontrolle und Herkunftssicherung für genetisch hochwertiges Vermehrungsgut.

Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 hat sich der Güteausschuss der DKV auch intensiv mit entsprechenden Erntebeständen in den neuen Bundesländern befasst und zwischenzeitlich auch hier flächendeckend hochwertige Erntebestände als Sonderherkünfte ausgeschieden.
Die Gesamtfläche der im Bundesgebiet durch die DKV anerkannten Herkünfte umfasst derzeit rd. 23.000 ha bei 43 verschiedenen Baumarten,
das sind 0,2 % der Bundeswaldfläche.